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Bauhaus trifft Dada


VIII. DADAMENTA (10.-11. Mai 2019)

Klingender Umzug durch Weimar mit Finale auf dem Marktplatz


Mitwirkende:

Dada-Rezitator Jaap Blonk (Niederlande), Absurder Chor Weimar, Neue Bauhauskapelle, Tuba Libre (Weimar), Klangkünstler und Objektebauer Erwin Stache (Leipzig) sowie die Gruppe „Atonor“ (Leipzig).

Veranstalter:

Klang Projekte Weimar e.V., 99423 Weimar, P.-Schneider-Str. 26, Telefon: 0162 / 40 780 24

Homepage: www.dadamenta.eu



Dadamenta Nr.: 8  mit der Neuen Bauhauskapelle, Foto: Maik Schuck



Bauhaus trifft Dada


VIII. DADAMENTA in Weimar (10.-11. Mai 2019)


Die VIII. DADAMENTA steht am 10. und 11. Mai unter dem Motto „Bauhaus trifft Dada“. Inhaltlich geht es dabei vor allem um den Niederländer Theo van Doesburg, der großen Einfluss auf die Lehrer und Schüler des Bauhauses hatte, 1921/22 Vorträge im Umfeld des Bauhauses hielt und 1922 den Internationalen Kongress der Dadaisten und Konstruktivisten in Weimar organisierte. Er war einerseits Konstruktivist, schrieb aber unter dem Pseudonym I. K. Bonset auch dadaistische Texte. Im Rahmen der „Dada-Dekade 2012-2022“ wird mit Themenjahren das 100. Jubiläum des Treffens vorbereitet.

Der weltweit gefeierte Dada-Rezitator Jaap Blonk (Niederlande) wird zur Eröffnung am Freitagabend ein speziell für Weimar gestaltetes Programm für Stimme, Live-Elektronik und Projektion gestalten sowie beim Klingenden Umzug und Finale mitwirken, wobei die „Buchstabenklangbilder“ von I. K. Bonset eine zentrale Rolle spielen.

Weitere Mitwirkende der VIII. DADAMENTA am Samstagabend sind der Absurde Chor Weimar, die Neue Bauhauskapelle, die Gruppe „Tuba Libre“ (Weimar), der Klangkünstler und Objektebauer Erwin Stache (Leipzig) sowie die Gruppe „Atonor“ (Leipzig).

Ganz im Sinne von Lászlo Moholy-Nagy gibt es hierbei eine Synthese von Sprache, Klangobjekten und Technik. Ein absurder Lautsprecherchor verbindet dadaistische Wortkreationen mit mobilen Klängen, die mit Hilfe von Sensoren durch die Schritte der Akteure ausgelöst werden. Fahrbare Ein-Rad-Gestelle werden durch die Stadt bewegt. Sie spielen Melodien in Abhängigkeit von Fahrgeschwindigkeit und -richtung. Megafone dienen als Sprachrohr für skurrile Richtungsanweisungen. Weitere mobile Objekte kommen zum Einsatz: eine aufziehbare Wandgarderobe, die ihren Streckungsgrad in Töne übersetzt, oder weiße lange Stäbe, die per Erschütterungssensoren zitternde Bewegungen in Klänge umsetzen und so eine direkte Übertragung von malenden, fechtenden, schwingenden oder kreisenden Bewegungen in Musik ermöglichen. 

Nach einer skurrilen Prozession kommen die Akteure zum Finale auf dem Marktplatz zusammen. Zu erleben ist ein Buchstabenspiel Erwin Staches, welches - je nach aufgelegter Buchstabenkette - spezifische Computer-Sprach-Collagen rezitiert. An diesem Punkt wird Sprache endgültig entpersonalisiert, weil sie nun rein maschinell erklingt. Es ereignen sich aber auch Dialoge zwischen  Absurdem Chor und „Sprachroboter“. Begleitet wird der Buchstabensalat von weiteren Klangaktionen „Atonors“ sowie aller beteiligten Interpreten.

www.dadamenta.eu

Kontakt:

Michael von Hintzenstern, michaelvonhintzenstern@gmail.com, Tel.: 0162 / 40 780 24


 

Mai 2018, 17.00 Uhr in der Galerie Eigenheim,

(Weimarhallen Park)

Dr. Emanuele La Rosa mit seinem Buch DADA? Una pazzia criminale! (Foto: Kath. Frauenfeld)

http://www.dadamenta.eu/1._Weimarer/2018_05_20_DADA_Una_pazzia_criminale%21_zur_Dadadekade_2012-2022_2.html

7. Dadamenta (Foto: Görmarsson)

SORT OF SOUND - Klang in der Bildenden Kunst im Rahmen der 30. Tage Neuer Musik in Weimar Beteiligte Künstler Erwin Stache, Werner Schubert-Deister, Tim Helbig, Michael v. Hintzenstern, Moritz Wehrmann, Gabriele Stötzer, Adam Noack, Anna Schimkat, Christoph Höfferl u.v.m.